CO2-Infiltrationen (Spritzen)

Hierbei handelt es sich um eine Behandlungsmöglichkeit im Rahmen der Schmerztherapie. Bei diesem Verfahren wird medizinisches Kohlendioxid (CO2)-Gas mit einer dünnen Kanüle unter die Haut (subkutan) gespritzt. In der Regel spritzt man direkt über den schmerzenden Arealen, z.B. neben der Wirbelsäule bei Rückenschmerzen. Nach der Injektion tritt an der Stelle ein leichtes Brennen und Spannungsgefühl auf, das aber rasch wieder verschwindet. Einsatzgebiete dieser Behandlung sind z.B. muskuläre Verspannungen (beispielsweise im Bereich Schultergürtel und Nacken), Tennis- und Golfer-Ellenbogen, funktionelle Rückenschmerzen und Kopfschmerzen. Nebenwirkungen sind keine bekannt. Das CO2 wird schnell an Eiweiß gebunden, zur Lunge transportiert und wieder ausgeatmet.
Wirkprinzip: Im Bereich der Injektionsstelle wird durch die Aufnahme des Kohlendioxids die Durchblutung gefördert (sichtbare, vorübergehende Rötung) und damit der Stoffwechsel (Metabolismus) angeregt.
Diese Behandlung ist keine Kassenleistung. Eine Anwendung kostet 7,58 €, normalerweise sind 7 bis 10 Behandlungen erforderlich.